glauben – German verb conjugation

German verb forms of glauben

Nominal Forms

Infinitive: glauben
Present participle: glaubend
Past participle: geglaubt
Principal parts of the verb: glauben - glaubt - glaubte - hat geglaubt

Cognates

-

Indicative

Present

ichglaube
duglaubst
er;sie;esglaubt
wirglauben
ihrglaubt
sie;Sieglauben

Perfect

ichhabe geglaubt
duhast geglaubt
er;sie;eshat geglaubt
wirhaben geglaubt
ihrhabt geglaubt
sie;Siehaben geglaubt

Past

ichglaubte
duglaubtest
er;sie;esglaubte
wirglaubten
ihrglaubtet
sie;Sieglaubten

Pluperfect

ichhatte geglaubt
duhattest geglaubt
er;sie;eshatte geglaubt
wirhatten geglaubt
ihrhattet geglaubt
sie;Siehatten geglaubt

Future I

ichwerde glauben
duwirst glauben
er;sie;eswird glauben
wirwerden glauben
ihrwerdet glauben
sie;Siewerden glauben

Future II

ichwerde geglaubt haben
duwirst geglaubt haben
er;sie;eswird geglaubt haben
wirwerden geglaubt haben
ihrwerdet geglaubt haben
sie;Siewerden geglaubt haben

Conjunctive I and II

Present

ichglaube
duglaubest
er;sie;esglaube
wirglauben
ihrglaubet
sie;Sieglauben

Perfect

ichhabe geglaubt
duhabest geglaubt
er;sie;eshabe geglaubt
wirhaben geglaubt
ihrhabet geglaubt
sie;Siehaben geglaubt

Past

ichglaubte
duglaubtest
er;sie;esglaubte
wirglaubten
ihrglaubtet
sie;Sieglaubten

Pluperfect

ichhätte geglaubt
duhättest geglaubt
er;sie;eshätte geglaubt
wirhätten geglaubt
ihrhättet geglaubt
sie;Siehätten geglaubt

Conditional

Present

ichwürde glauben
duwürdest glauben
er;sie;eswürde glauben
wirwürden glauben
ihrwürdet glauben
sie;Siewürden glauben

Perfect

ichwürde geglaubt haben
duwürdest geglaubt haben
er;sie;eswürde geglaubt haben
wirwürden geglaubt haben
ihrwürdet geglaubt haben
sie;Siewürden geglaubt haben

Imperative

duglaube
ihrglaubt

Translations

  • believe, to accept as true
  • believe, to accept that someone is telling the truth (object: person)
  • believe, to consider likely
  • believe, to have religious faith; to believe in a greater truth
  • buy, to accept as true
  • guess, to suppose
  • guess, to think, conclude, or decide without a connotation of uncertainty
  • suppose, to suppose
  • think, guess, reckon
  • understand, to believe one grasps the meaning of
  • Synonyms & Antonyms

    Synonyms

    meinen
    wähnen, denken, einbilden, mutmaßen
    annehmen
    vermuten

    Antonyms

    annehmen
    abgeben, wissen, ablehnen, abschlagen, abweisen, verschmähen, verwerfen, zurückweisen, abliefern, aufgeben

    Etymology

    Additional Information

    glauben

    I. v.t. believe; (meinen, annehmen) a. think;
    das glaube ich gern I can (well) believe that; F
    es ist nicht zu glauben it's incredible (oder unbelievable);
    das ist kaum zu glauben it's hard to believe;
    er glaubt alles he'll believe anything;
    ob du es glaubst oder nicht believe it or not;
    und das soll ich glauben? you don't expect me to believe that, do you?;
    ich glaube dir kein Wort I don't believe a word (you're telling me);
    das glaubst du ja wohl selber nicht F tell me another one; F
    wer's glaubt, wird selig F that's a good one;
    er glaubte sich unbeobachtet he didn't think anyone was looking;
    ich glaubte, er sei Arzt I thought he was a doctor;
    II. v.i. believe
    (jemandem someone;
    an in);
    glauben an (Vertrauen haben zu) have faith in;
    ich glaube schon I think so;
    sie glauben fest daran they swear by it;
    du kannst mir glauben take my word for it; F
    dran glauben müssen F come a cropper; F
    jetzt mußt du dran glauben (bist du dran) you can't get out of it now; F
    eines Tages müssen wir alle dran glauben F we've all got to go one of these days

    Usage

    • + D ich kann dir nicht glauben
    • an + A an den technischen Fortschritt glauben

    Sample Sentences

    • [...] Ortes kennen mich schon und lieben mich, besonders die Kinder. Eine traurige Bemerkung hab ' ich gemacht. Wie ich im Anfange mich zu ihnen gesellte, sie freundschaftlich fragte über dies und das, glaubten einige, ich wollte ihrer spotten, und fertigten mich wohl gar grob ab. Ich ließ mich das nicht verdrießen; nur fühlte ich, was ich schon oft bemerkt habe, auf das lebhafteste: Leute von einigem [...] (Die Leiden des jungen Werther)
    • [...] ließ mich das nicht verdrießen; nur fühlte ich, was ich schon oft bemerkt habe, auf das lebhafteste: Leute von einigem Stande werden sich immer in kalter Entfernung vom gemeinen Volke halten, als glaubten sie durch Annäherung zu verlieren; und dann gibt's Flüchtlinge und üble Spaßvögel, die sich herabzulassen scheinen, um ihren Übermut dem armen Volke desto empfindlicher zu machen. (Die Leiden des jungen Werther)
    • Ich weiß wohl, daß wir nicht gleich sind, noch sein können; aber ich halte dafür, daß der, der nötig zu haben glaubt, vom so genannten Pöbel sich zu entfernen, um den Respekt zu erhalten, ebenso tadelhaft ist als ein Feiger, der sich vor seinem Feinde verbirgt, weil er zu unterliegen fürchtet. (Die Leiden des jungen Werther)
    • Vor wenig Tagen traf ich einen jungen V. an, einen offnen Jungen, mit einer gar glücklichen Gesichtsbildung. Er kommt erst von Akademien dünkt sich eben nicht weise, aber glaubt doch, er wisse mehr als andere. Auch war er fleißig, wie ich an allerlei spüre, kurz, er hat hübsche Kenntnisse. Da er hörte, daß ich viel zeichnete und Griechisch könnte (zwei Meteore hierzulande [...] (Die Leiden des jungen Werther)
    • [...] und wie jene nicht wissen, woher sie kommen und wohin sie gehen, ebensowenig nach wahren Zwecken handeln, ebenso durch Biskuit und Kuchen und Birkenreiser regiert werden: das will niemand gern glauben, und mich dünkt, man kann es mit Händen greifen. (Die Leiden des jungen Werther)
    • " Vetter ? " sagte ich, indem ich ihr die Hand reichte, " glauben Sie, daß ich des Glücks wert sei, mit Ihnen verwandt zu sein ? " -- "O ", sagte sie mit einem leichtfertigen Lächeln, " unsere Vetterschaft ist sehr weitläufig, und es wäre mir leid, wenn Sie der [...] (Die Leiden des jungen Werther)
    • [...] zu gehen, immer geschwinder; da versah's einer: Patsch ! Eine Ohrfeige, und über das Gelächter der folgende auch: Patsch! Und immer geschwinder. Ich selbst kriegte zwei Maulschellen und glaubte mit innigem Vergnügen zu bemerken, daß sie stärker seien, als sie den übrigen zuzumessen pflegte. Ein allgemeines Gelächter und Geschwärm endigte das Spiel, ehe noch das Tausend ausgezählt war. [...] (Die Leiden des jungen Werther)
    • [...] und gescheiter ! -- guter Gott von deinem Himmel, alte Kinder siehst du und junge Kinder, und nichts weiter; und an welchen du mehr Freude hast, das hat dein Sohn schon lange verkündigt. Aber sie glauben an ihn und hören ihn nicht--das ist auch was Altes ! -- und bilden ihre Kinder nach sich und--Adieu, Wilhelm ! Ich mag darüber nicht weiter radotieren. (Die Leiden des jungen Werther)
    • [...] nicht recht".--Ich gestand ihr das ein.--"Wir wollen es also ", fuhr ich fort,"als eine Krankheit ansehen und fragen, ob dafür kein Mittel ist ? " -- "Das läßt sich hören ", sagte Lotte, " ich glaube wenigstens, daß viel von uns abhängt. Ich weiß es an mir. Wenn mich etwas neckt und mich verdrießlich machen will, spring ' ich auf und sing ' ein paar Contretänze den Garten auf und ab, gleich [...] (Die Leiden des jungen Werther)
    • [...] 8. Julius Was man ein Kind ist! Was man nach so einem Blicke geizt ! Was man ein Kind ist ! -- Wir waren nach Wahlheim gegangen. Die Frauenzimmer fuhren hinaus, und während unserer Spaziergänge glaubte ich in Lottens schwarzen Augen--ich bin ein Tor, verzeih mir's ! Du solltest sie sehen, diese Augen.--Daß ich kurz bin (denn die Augen fallen mir zu vor Schlaf ): siehe, die Frauenzimmer stiegen [...] (Die Leiden des jungen Werther)