Nominal Forms
Infinitive: dünken
Present participle: dünkend
Past participle:
Principal parts of the verb: dünken - dünkt - dünkte; deuchte - hat gedünkt; gedeucht
Cognates
-
Indicative
Perfect
| er;sie;es | hat gedünkt; gedeucht |
Pluperfect
| er;sie;es | hatte gedünkt; gedeucht |
Future II
| er;sie;es | wird gedünkt; gedeucht haben |
Conjunctive I and II
Perfect
| er;sie;es | habe gedünkt; gedeucht |
Pluperfect
| er;sie;es | hätte gedünkt; gedeucht |
Conditional
Perfect
| er;sie;es | würde gedünkt; gedeucht haben |
Imperative
Verbs conjugated like dünken
dünken,
Translations
seem, to appear
Synonyms & Antonyms
Etymology
Additional Information
dünken literarisch-gehoben I. Verb/unpersönlich:
es dünkt mich (oder
mir), mir (oder
mich) dünkt it seems to me,
veraltet oder ironisch
methinks;
II. v.r.:
sich sehr schlau etc.
dünken think one is very clever
etc
Usage
Sample Sentences
-
Vor wenig Tagen traf ich einen jungen V. an, einen offnen Jungen, mit einer gar glücklichen Gesichtsbildung. Er kommt erst von Akademien dünkt sich eben nicht weise, aber glaubt doch, er wisse mehr als andere. Auch war er fleißig, wie ich an allerlei spüre, kurz, er hat hübsche Kenntnisse. Da er hörte, daß ich viel zeichnete und [...]
(Die Leiden des jungen Werther)
-
[...] nicht wissen, woher sie kommen und wohin sie gehen, ebensowenig nach wahren Zwecken handeln, ebenso durch Biskuit und Kuchen und Birkenreiser regiert werden: das will niemand gern glauben, und mich dünkt, man kann es mit Händen greifen.
(Die Leiden des jungen Werther)
-
" Wer ist Albert ? " sagte ich zu Lotten, " wenn's nicht Vermessenheit ist zu fragen".--Sie war im Begriff zu antworten, als wir uns scheiden mußten, um die große Achte zu machen, und mich dünkte einiges Nachdenken auf ihrer Stirn zu sehen, als wir so vor einander vorbeikreuzten.--"Was soll ich's Ihnen leugnen, " sagte sie, indem sie mir die Hand zur Promenade bot. " Albert ist ein braver [...]
(Die Leiden des jungen Werther)
-
[...] den Faden zu ergreifen und recht herzlich gegen die üble Laune zu reden.--"wir Menschen beklagen uns oft ", fing ich an, " daß der guten Tage so wenig sind und der schlimmen so viel, und, wie mich dünkt, meist mit Unrecht. Wenn wir immer ein offenes Herz hätten, das Gute zu genießen, das uns Gott für jeden Tag bereitet, wir würden alsdann auch Kraft genug haben, das Übel zu tragen, wenn es kommt [...]
(Die Leiden des jungen Werther)